Das neue Winterfahrrad

Donnerstag, 1. Januar 2015 21:19

SAMSUNGJa, ich weiß, es gibt Menschen, vor allem die in meiner Familie, die sagen, ich hätte schon genug Fahrräder.

Ich persönlich glaube ja, dass man gar nicht genug davon haben kann…

Allerdings hatte ich mir schon länger ein Fahrrad gewünscht, mit dem ich zwischendurch einfach noch ein paar Kilometer „reißen“ kann, ohne dass ich mein Enduro dafür hervorholen muss.

So kam es dann recht günstig, als ein Freund sich bei Ebay-Kleinanzeigen ein Rotwild-Fully gekauft hatte, dass er nur so lange fahren wollte, bis sein bestelltes Fully dann endlich geliefert werden sollte.

Da er allerdings die komplette XTR-Ausstattung und die Laufräder behalten wollte, musste ich den Rahmen mit Gabel kaufen und das Rad dann komplett neu aufbauen.

Mit irgendetwas muss man sich ja im Winter beschäftigen, so war also die Frage: „Wie soll man es aufbauen?“ Natürlich hätte man das Rad einfach so wieder herrichten können, allerdings sind XTR-Komponenten sehr teuer und ein weiteres Fahrrad, das wie „von der Stange ist“ brauche ich eigentlich auch nicht.

SAMSUNGIn allen Bereichen der MTB-Branche werden ja neuerdings die 1x11Fach Antriebe sehr stark diskutiert. Und als ich das im Siebengebirge mal fahren durfte, kamen mir dann doch echte Zweifel! Auf dem Radon, das ich fahren konnte war der kleinste Gang 34-40, da hatte ich am Berg aber echt Probleme.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ein „Otto-Normal-Fahrer“ das hier im Bergischen über längere Touren fahren kann…. Außerdem kommt noch dazu, dass der 11-Fach-Antrieb von SRAM mit guten 700€ für die komplette Gruppe auch eher was für Besserverdiener ist.

Die Idee kam dann recht schnell. Es gibt von einigen Anbietern sogenannte Extended-Range-Ritzel, die man in eine ganz normale 10-Fach-Kassette einsetzen kann, um den kleinsten Gang zu vergrößern. Dadurch kann man dann die 10-Fach-Standard-Komponenten nutzen, die ja deutlich günstiger sind.

SAMSUNGIch habe mich dann für ein 42er-Ritzel von E13* entschieden und dieses auch schon eingebaut.
Man sieht es durch die rote Farbe ganz deutlich im Ritzelpaket. Beim Einbau hatte ich dann direkt echte Bedenken, ob das überhaupt funktionieren kann, weil das Ritzel schon sehr groß ist und dann alles wirklich eng ausschaut.SAMSUNG

Beim Fahren hat es sich dann aber als ganz anders herausgestellt! Es schaltet sich auf das große Ritzel echt sauber und total problemlos! Da, wo ich das 17er-Ritzel herausgenommen habe, weil das Schaltwerk ja nur 10 Gänge hat, da hakt es durchaus schon mal öfter, allerdings muss ich sagen, dass man sich daran recht schnell gewöhnen kann.

Mittlerweile habe ich meine dritte Winterfahrt mit dem Fahrrad gemacht und ich muss sagen, dass ich den Umbau auf 10×1-Fach nicht bereut habe. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und der kleinste Gang ist ausreichend für die meisten Steigungen.

SAMSUNGEcht begeistert bin ich noch von der Shimano-XT-Scheibenbremse, die ich für 110€ bei IBC ersteigern konnte. Das war tatsächlich die erste Scheibenbremse, die ich einfach montiert habe und dann problemlos gefahren bin, ohne schleifen, quietschen oder sonstige Zicken. Wenn jetzt noch die Beläge lange halten, dann kann ich die nur empfehlen…. ist allerdings kein wirkliches Leichtgewicht.

Das Fahrrad ist dann alles in allem auf 11,5 Kilo gekommen, womit ich mein Ziel (unter 11Kg) leider verfehlt habe.

Aber dafür war es alles in allem auch noch sehr bezahlbar….

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Fahrradfreundliche Städte: Sevilla

Dienstag, 28. Oktober 2014 0:06

SAMSUNGDa ich mittlerweile schon fast traditionell in der zweiten Osterwoche zu meinem Freund nach Sevilla fliege, ist es ja eigentlich nicht mehr nötig großartig darüber zu schreiben, aber ein paar Bilder wollte ich dennoch hochladen.

Wie man sieht konnte ich schon am ersten Abend das Championslage-Spiel bei Bier und Oliven sehen!

Diesmal hatte ich auch Glück mit dem Wetter, es war viel besser als letztes Jahr und ich hatte auch nicht einen einzigen Platten!

 

SAMSUNGWeil ich die Stadt ja mittlerweile ganz gut kenne, habe ich mich mal etwas nach Außerhalb gewagt. So bin ich diesmal auf die andere Flussseite gefahren und habe mir die alte römische Ausgrabungsstätte angesehen. Da haben die schon echt altes Zeug frei gelegt.

Allerdings fuhren da auch schulklassenweise die Busse heran, die alle wandertagsmäßig da reingekarrt wurden.

 

Die Landschaft ist zu dieser Jahreszeit ja noch sehr grün, SAMSUNGeine andere Tour habe ich dann zum alten Staudamm gemacht, dort wurde früher wohl der Strom für die Stadt erzeugt.

Eigentlich ist die Gegend um Sevilla hervorragend für das Rennrad geeignet. Diesmal habe ich mich sogar etwas geärgert, dass ich „nur“ einen Singlespeeder habe, weil damit die Reichweite natürlich etwas eingeschränkter ist.

 

Allerdings mSAMSUNGuss ich nächstes Mal daran denken, den Helm mitzunehmen, als ich von der Polizei angehalten wurde, sollte ich plötzlich 200€ abdrücken, weil ich wohl gegen die Helmpflicht verstoßen habe, da war mir kurz mal etwas anders. Ich habe dann aber einfach „No comprende!“ gefühlte 200 Mal wiederholt und da war es dem Polizisten irgendwann zu doof und er hat micheinfach ziehen lassen. 🙂

Zufrieden war ich übrigens diesmal mit meiner Blau.de-Telefonkarte, die packe ich ja immer ins Handy, wenn ich ins Ausland fahre, weil die doofen Congstar-Typen keinen vernünftigen Ausland-Internet-Tarif bieten.
Und da E-Plus (und alle die da dranhängen) nun die Roaminggebühren einfach abgeschafft haben, habe ich da unten ganz einfach für 9 Cent die Minute telefoniert und der Internetzugang kostete für die Woche schlappe 5€. Das ist mal echt gut!

 

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Fahrradfreundliche Städte: Maastricht

Montag, 27. Oktober 2014 23:36

SAMSUNG

Lange ist es her, aber kurz wollte ich noch davon berichten. In den Osterferien war ich mit Navid wieder auf Fahrradtour mit dem Wohnmobil. Diesmal hatten wir sogar super Wetter, das sind wir ja schon gar nicht mehr gewöhnt! Das geliehene Wohnmobil war auch wieder perfekt für den Trip, weil es auf dem Campingplatz einfach super schnell geht: Strom dran, Auto ausrichten, Bett aufklappen… fertig.

Als Ziel hatten wir uns diesmal Maastricht ausgesucht, weil ich mal in einer dieser „Wunderschön!“-Sendungen im WDR (ich weiß die sind sehr grenzwertig) etwas über die Region gesehen habe.

Witzig für uns war, dass der Campingplatz in Belgien war und wir dann mit den Fahrräder über die Grenze nach Holland gefahren sind. Navid war ganz begeistert, das wir quasi einen multinationalen Wochenendurlaub machen.

Wie immer war die Fahrradinfrastruktur vom Feinsten! Wir sind ca. 30 Min. auf perfekt ausgebauten Radwegen in die Innenstadt gefahren. Es ist wirklich super, wenn die Wege für Radfahrer so gut ausgebaut sind, weil man dann auch viel entspannter sein kann, wenn man mit seinen Kindern unterwegs ist. Es ist einfach mehr Raum für Radfahrer vorgesehen.

SAMSUNGNatürlich ist es auch besonders bequem, wenn alles so flach ist. So sind wir also komplett „ungeschwitzt“ in der sehr schönen Altstadt von Maastricht angekommen und es ist auch ganz schön, wenn nicht ganz so viel los ist, wie in Amsterdam.

In den engen Gassen und rund um die alte Stadtmauer gibt es auch viel zu sehen, die Atmosphäre in der Stadt ist auch ganz nett, dadurch, dass das Studentenleben und der Tourismus sich ganz gut mischen, ist das Ambiente nicht ganz so „postkartenmäßig“.

Auf dem Campingplatz waren dann auch relativ viele Jungs, die alle eigentlich nur Fußball spielen wollten, also genau das Richtige für Navid… 🙂

 

SAMSUNGAm Sonntag waren wir dann noch im Naturschutzgebiet direkt am Campingplatz. Dort konnte man auf einem angelegten Wanderpfad super mit dem Mountainbike eine Runde fahren. Da die Steigungen sich sehr in Maßen hielten war das für Navid gut zu bewältigen. Ich wundere mich ja sowieso immer, was der mit seinem kleinen 24-Zöller so schafft. Jedenfalls war das noch ‘ne richtige MTB-Tour, die wir da gemacht haben.

 

Mal sehen, wo es als nächstes hin geht….

 

 

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Die neue Maschine ist da…

Mittwoch, 19. Februar 2014 19:44

Das war gestern tatsächlich ein verrückter Fahrradkauf.

Ich bin mit der festen Absicht nach Koblenz zu Canyon gefahren, um mir mal die dortigen Modelle mit den neuen Reifengrößen 27,5 und 29 Zoll anzuschauen.
Außerdem wollte ich, da ich mittlerweile ja eher längere Touren fahre, mich nach Rädern mit weniger Federweg umsehen. Das Canyon „Nerve AL“ schien mir da wirklich geeignet.

Als ich dann auf den Rädern gesessen habe, muss ich sagen, dass ich mich eher unwohl gefüllt habe. Die Fahrradgröße mit Rahmen in L war zwar schnell gefunden, aber bei den Rädern war mir persönlich die Abstimmung zu straff. Ich wollte ja ein Rad mit Dämpfer, den man während der Fahrt schließen kann, also konnte der doch ruhig federn… das hatte ich bisher noch nicht an meinem alten GhostAMR und am Berg war es im Vortrieb oft nervig, wenn das Rad sich so aufschaukelte.

Letztendlich hatten alle Modelle bis hin zur Farbe irgendwie eine Sache, die mir nicht gefallen hat, und bei 2000€ bis 2500€ sollte es schon perfekt sein.

Auf dem Rückweg bin ich dann noch in Bonn bei H&S-Bike-Discount vorbeigefahren und war zunächst enttäuscht, dass die in ihrer Mittelklasse noch nicht auf 27,5 Zoll umgestellt hatten.

Das Radon-Slide-150 habe ich dann auch probegefahren und irgendwie hatte ich das gleiche Gefühl wie bei Canyon: Wozu ein Mountainbike mit so straffer Federung, eigentlich will man im Gelände ja, dass viel „geschluckt“ wird…

DSC_1159Und dann kam die Rakete! Ich setzte mich auf das Radon-Slide-150-E1 das eigentlich die Variante in Richtung Enduro sein soll. Es hat mehr Federweg und auch etwas mehr Gewicht. Außerdem nur eine 2-Fach-Kurbel. Trotzdem füllte ich mich auf dem Rad direkt wie zu Hause. Keine Ahnung, was mich da geritten hat, aber auch weil es in der Ausstattung perfekt war und alles (ja auch die Farbe) so war, wie ich mir das vorgestellt hatte, habe ich es dann trotz 26 Zoll genommen.

Und auch nach einer Nacht „drüberschlafen“, bin ich (glaub ich) glücklich mit der Entscheidung.

Getestet wird jedenfalls am Wochenende…..

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Ski im Sauerland

Dienstag, 11. Februar 2014 22:19

Da hatten wir aber Glück. Nachdem es nun nicht mehr so aussieht, also ob der Winter nochmal kommt, haben wir wohl das einzige Schneewochenende des neuen Jahres erwischt.

Gebucht hatten wir schon Ende November, weil wir eigentlich mal die Kinder auf die Skier stellen wollten. Sari und Navid hatten das ja noch nie wirklich probiert.

Unsere Pension war auch wirklich super. Für 32€ mit Frühstück war es sehr gemütlich und eine sehr freundliche Athmosphäre.

Hier der Link zur Hunau-Stube.

Nun gut, am Samstag war noch kein Schnee, da mussten die KInder halt wandern. 🙂

Aber am Sonntag war es dann tatsächlich überall weiß…

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Fahrradfreundliche Städte: Münster

Samstag, 8. Februar 2014 15:54

Es ist zwar schon eine Weile her, aber ich wollte doch mal kurz davon berichten.

Camping-MuensterIn den Herbstferien haben Navid und ich unsere Liste der Besuche der fahrradfreundlichen Städe erweitert und sind mit dem mal wieder geliehenen Wohnmobil nach Münster gefahren.

Das Wetter war eher suboptimal, am Montag auf der Fahrt nach Münster hörten wir die ganze Zeit im Radio die Sturmwarnungen für den heftigsten Herbststurm des Jahres. Da fragt man sich schon manchmal, warum man sowas macht. Aber, wie es dann kommt, war der Sturm am Montag um 12:00 Uhr durchgezogen und die Nacht auf dem Camping-Platz war sogar ruhig.

Gestanden haben wir dann auf einem Platz ganz in der nähe der Stadt. Da es so flach ist, kann man natürlich super eben mit den Fahrrad in die Stadt fahren. Dank der durchgehenden Fahrradwege ist das auch echt entspannt. Ist immer wieder ein Aha-Erlebnis, dass es nicht so scheiße schlecht, wie in Wuppertal sein muss.

Navid meinte zwar, dass es in Amsterdam gefühlt eine Million Fahrräder mehr gäbe, aber auch in Münster ist das schon beeindruckend, wie viele Räder da rumstehen.

Die Innenstadt ist auf jeden Fall super mit dem Rad zu erkunden. Navis und ich haben da auch schon unseren Modus gefunden. Erst viel umherfahren und dann gemütlich essen gehen. 🙂

RiesenradAm Abend sind wir dann noch auf die Kirmes gegangen weil in der Woche gerade Herbstsenne war. Auf dem Riesenrad hatten wir dann noch einen super Ausblick auf Münster. Das hat Spaß gemacht.

Den Campingplatz kann ich übrigens total empfehlen. Es gab jeden Tag ein Kinderprogramm und die Sanitäranlagen waren perfekt sauber und relativ neu. Navid hat jedenfalls auch sofort wieder Anschluss gefunden und hat viel gespielt dort… da konnte ich den Internetanschluss mal etwas nutzen.

http://www.campingplatz-muenster.de/

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Cannondale F500 Singlespeed

Sonntag, 11. August 2013 16:58

F500-SinglespeedNein, es ist kein neues Bike, ich habe es jetzt schon fast zwei Jahre. Eigentlich ist es sogar mein Lieblingsfahrrad, ich war nur noch nicht dazu gekommen, mal ein paar ordentliche Fotos davon zu machen.

Bei dem Bike handelt es sich um einen ca. 10 Jahre alten Cannondale F500-Rahmen, der wirklich in einem super Zustand ist. Ein Kollege von einem Freund hatte sich ein neues Mountainbike gekauft und wollte sein altes Cannondale nun verkaufen. Als ich den Rahmen sah, dachte ich mir, dass dies der perfekte Rahmen für ein Singlespeed-MTB ist.

Mit viel Überredungskunst ist es mir dann auch gelungen, den Rahmen zu bekommen… 🙂

F500-GarageDer alte Rahmen mit der Fatty-Gabel und seinen ca. 80mm Federweg ist auch wirklich super für Strecken ohne viel Höhenmeter geeignet.

Als Hinterradnabe habe ich eine ENO-Excentric gekauft, weil der Rahmen keine Ausfallenden hat und man so dennoch die Kette spannen kann.Eno-Excentric

Als Übersetzung habe ich ein 44er-Kettenblatt mit XT-Kurbel und ein Freilaufritzel mit 16 Zähnen gewählt. Das ist zwar recht knackig und im Gelände wenig tauglich, aber dadurch ist das Rad auf flachen Etappen echt schnell.

Im Frühjahr fahre ich super gerne damit die Eisenbahntrassen unserer Umgebung ab und sammele so Kilometer für die Saison. Später, wenn das Wetter besser wird, steige ich dann wiede rum auf das „richtige“ Mountainbike. Das ist abwechslungsreich und macht einfach paß zu fahren. Im Urlaub nehme ich das Singlespeed auch immer mit, dann kann man damit mal Straße fahren. Ist zwar nicht so schnel wie ein Rennrad, aber auch sehr ok.

Witzig, aber dieses Fahrrad habe ich in den zwei Jahren schon richtig „lieb“ gewonnen.

F500-Cannondale F500-Cannondale-Singlespeed

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MTB im Bergischen Land

Montag, 29. Juli 2013 19:27

Bike in Rund um WuppertalSeit einigen Wochen ist das Wetter hier nun sagenhaft. Dadurch sind natürlich auch wieder meine Fahrradkilometer ein wenig angewachsen.

Dabei habe ich gerade auf den letzten Touren in der Umgebung von Wuppertal, Remscheid und Solingen immer wieder darüber nachgedacht, wie schön und abwechslungsreich hier die Gegend ist.
So haben wir hier mit den Rundwanderwegen der bergischen Städte drei echt tolle Radtouren, die Zwischen 60 und 100 Kilometer beste Aussicht, tolle Wälder und auch nette Sehenwürdigkeiten bieten.

Die GPS-Daten der Rundwanderwege kann man sich übrigens bei GPSies.com sehr gut herunterladen..

Hinzugekommen sind mitlerweile auch echt gute Trassentouren, wenn man Balkantrasse, Panoramatrasse, Sambatrasse und Norbahntrasse kombiniert, dann kommen schon ein paar Kilometer zusammen und es wird eigentlich nie langweilig.

Fazit: Super tolle Gegend hier, wenn es mal nicht regnet.

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Hochwasser

Sonntag, 2. Juni 2013 19:42

Wir waren ja vor zwei Wochen mit der ganzen Familie an der Mosel.

Da unsere Ferienwohnung echt perfekt war, konnten wir gelassen dem schlechten Wetter trotzen und einfach auf die kurzen trockenen Phasen warten, um dann mit den Fahrrädern los zu düsen.

Das Schöne: An der Mosel ist echt für jeden etwas dabei. Ich habe einfach 2 Touren in die „Berge“ gemacht. Dort hat man mit 150-200 Höhenmetern auch schon ordentlich was zu tun. Meine Familie ist dann einfach unten am Fluss gefahren und wir konnten uns danach immer zum Kaffeetrinken verabreden.

Am Samtag haben wir sogar noch das Dorffest erleben dürfen. Hola, da ging aber bei zünftiger Musik die Luzi ab. 🙂

Auf dem Bild kann man sehen, das vor 2 Wochen die Mosel schon genug Wasser hatte, ich möchte gar nicht wissen, wie es jetzt dort aussieht.

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Fahrradfreundliche Städte (2)

Sonntag, 26. Mai 2013 14:11

Für das Vatertagswochenende hatten wir uns einmal vorgenommen eine echte „Männertour“ zu machen.

Navid war auch schon ganz aufgeregt und wir suchten eigenlich nur noch ein Ziel. Klar war, dass wir viel Fahrrad fahren wollten, so dass eigentlich nur eine etwas flachere Landschaft in Frage kam, weil ich den Kleinen dann nicht die ganze Zeit schieben müsste.

Als ein Freund von mir dann sein Wohnmobil zur Verfügung stellte, weil der an dem langen Wochenende sowieso arbeiten musste, war der Plan schnell gefasst:
Wir fahren nach Amsterdam!

Da man in Holland nicht wild campen darf suchten wir uns einen Stadtcampingplatz heraus, mit dem wir auch sehr zufrieden waren. Der Campingplatz Zeeburg liegt wirklich zentral, man kann direkt auf eine Bucht schauen und es sind viele junge Leute dort, die die Athmosphäre nicht so spießig machen. Navid hat auch direkt zwei andere Jungs getroffen, mit denen er spielen konnte.

Das Wetter war leider sehr gemischt, aber mit dem Wohnmobil war das eigentlich recht egal, weil man damit ja nicht so auf der nassen Wiese sitzen muss. Wir konnten jedenfalls bei trockenem Wetter in die Stadt fahren.

Von den vielen Fahrradwegen und den Massen an Fahrrädern waren wir dann auch sehr beeindruckt. Es ist schon witzig, wenn man mal sieht, dass es einfach nur die Masse macht. In Amsterdam sind die Fahrradfahrer die, die das Geschehen bestimmen und nicht die Autofahrer. (Allerdings muss man dazu sagen, dass sich dort die Fahrradfahrer auch genauso bescheuert verhalten, wie die Autofahrer hier. Was wohl am „Gesetz des Stärkeren“ liegt.)

Amsterdam jedenfalls ist auf alle Fälle eine Reise wert, ein bisschen mehr Sonne und es wäre perfekt gewesen, zwischen den Grachten hindurchfahren, Pizzaessen im Cafe, Frikandeln snacken  und Schiffe anschauen, die durch die Altstadt steuern.
Alles ist sehr schön anzusehen und wie immer: Mit dem Fahrrad kommt man echt rum. Wir haben jedenfalls viel gesehen…

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